Forschen und Experimentieren

Forschung und Experimente als Form das Leben zu begreifen

Der Gral

Ein Konzept aus alter Zeit, neu interpretiert von Falco

Das Konzept des Grals findet sich in verschiedener Form in vielen religiösen, spirituellen und esoterischen Traditionen. Im Laufe der Menschheitsgeschichte wurden ihm immer wieder andere Formen zugeordnet, wie „Stein“, „Schild“, „Speer“ oder auch „Kelch“. In christlichen Kulturen ist er weitläufig als der Kelch des letzten Abendmahls, der das Blut Christi enthielt, bekannt.

Nach damanhurianischer Philosophie ist der Gral eine mysteriöse Kraft, die zwischen unser irdischen und anderen Dimensionen existiert. Er ist mächtig, wohlwollend, völlig unabhängig und kann sich zwischen Menschen materialisieren, um ihnen die Möglichkeit zur spirituellen Entwicklung zu geben.

In Falcos Tarassaco Lehre wird vorgeschlagen, dass der Gral seine Form verändern kann. Nach Falco ist das Symbol des Grals im gegenwärtigen Zeitalter nicht mehr der Kelch, das heißt ein Behälter, ein Messgerät und Energieverteiler, sondern die „Krankheit“. In diesem Sinne definieren wir Krankheit nicht nur als Pathologie oder Erkrankung im medizinischen Sinne, sondern auch als ein Element, das jedem Einzelnen die Notwendigkeit und die Möglichkeit gibt, durch ein Ungleichgewicht, das wieder ausgeglichen werden kann, einen Entwicklungsschritt nach vorn zu machen. So gesehen ist Krankheit der Herold, der den Durchgang dieser extrem wichtigen Kraft ankündigt, die zu jedem Menschen spricht, nicht nur zu einigen Auserwählten.